Neben dem Spieltag in Herne lief zeitgleich der erste Spieltag der Gruppe II in Leipzig. Leipzig ist inzwischen auch ein alter QUBALI Hase und kennt sich mit dem Ausrichten eines Spieltags aus.
Das gastgebende Team, die Rosa Löwen Leipzig, begrüßten die Teams aus Hamburg, Düsseldorf, in doppelter Besetzung aus Köln und ganz offiziell zum ersten Mal das niederländische Team aus Nijmegen. In der vergangenen Saison spielten sie als Gastteam in Gruppe III mit und entschlossen sich, in dieser Saison mit einzusteigen.
Schnell ging es zur Sache und die ersten Begegnungen starteten auf den Feldern.

Und es ging los mit dem Domstadt Derby – die Absteiger aus Gruppe I der Saison 2025, die Solero Hot Shots, gegen die Aufsteiger aus Gruppe III mit neuem Namen Death Drop Köln. Ob die Drops wirklich tödlich sind erfahrt ihr genau hier.
Die beiden Teams kennen sich vom Spielfeld, vom Verein und aus dem privaten Raum. Heute ging es aber nicht darum, ein paar gemeinsame Kölsch zu genießen, sondern um zu zeigen,wer das bessere Kölner Team ist.
Das erste Doppel entschieden die Solero Hot Shots ganz klar und souverän für sich und holten sich den ersten Sieg in der Kölner Begegnung. Im weiteren Verlauf ließen sich Death Drops aber nicht einschüchtern und wurden ihrem Namen gerecht. Es waren nicht nur Drops,die zum Sieg geführt haben. So entschied das feste Doppelteam mit Silvia und Max ihr Match gegen Gruppenkoordinator Michael und Spielpartner Marco in drei Sätzen für sich. Es hätte schon nach zwei Sätzen vorbei sein können, aber das stand nicht zur Option. 21:10 – 20:22 – 16:21. Drei von fünf Spielen gingen in den dritten Satz und alle gewannen die tödlichen Drops. Ein guter Start in den Spieltag.


Nachdem sich die Solero Hot Shots in der ersten Begegnung gegen das andere Kölner Team geschlagen geben mussten, ging es aber voller Motivation weiter. Knapp verloren sie gegen das Team aus Düsseldorf, fuhren aber gegen das niederländische Team einen Sieg ein.
So gelang es ihnen souverän, mit einem deutlichen Satzergebnis in Satz zwei 21:10 und 21:9 im dritten Satz, die Spiele im ersten Doppel in drei Sätzen zu gewinnen. Alle drei Doppelmatches gingen an die Kölner, die zeigten, dass sie im Doppelpack stark sind. Die beiden Einzelmatches holten sich allerdings ganz deutlich die Nijmegener, konnten aber in Summe gegen die Kölner keinen Sieg erringen.
Zum Ende des Spieltages sicherten sich die Solero Hot Shots den fünften Tabellenplatz und bleiben nach aktuellem Stand in Gruppe II.

Hartelijk welkom, Nimma Pink Feathers Nijmegen! Nachdem das Nijmegen Team in der vergangenen Saison noch als Gastteam mitspielte, so sind sie diese Saison als angemeldetes Team mit dabei und kämpfen um den Aufstieg.
An unserem niederländischen Team bissen sich die meisten anderen Teams die Zähne aus, sodass alle Begegnungen 3:2 für die Nijmegener ausgingen oder knapp mit 2:3 verloren wurden. Nur in der Begegnung gegen das Hamburger Team unterlagen sie deutlich.
Durch ihre knappen Begegnungen konnten sich die Nijmegener, mit einer gewonnenen Begegnung, aufgrund ihres besseren Spielverhältnisses, noch vor den beiden Kölner Teams den vierten Platz sichern.

In der vergangenen Saison ging der Aufstieg ganz knapp an ihnen vorbei und sie mussten sich gegen die Shuttlecocks Berlin geschlagen geben. Dieses Jahr soll es anders werden – die Bad Boys Hamburg haben Bock auf die Königsklasse in Gruppe I.
Nachdem es vor Saisonbeginn leider so aussah, dass die Hamburger sich aufgrund von mangelnden Spielenden nicht zurückmelden können, freuen wir uns, dass sie wieder mit am Start sind.
Mit fünf Spielern gingen sie ins Rennen und es ließ sich am Ende des Tages nur eins feststellen: Von 25 Matches gewannen sie 24 bei nur 3 verlorenen Sätzen – insane!

Das gastgebende Team bewies, dass ihnen der Mut des Löwen die nötige Stärke verlieh, um sich gegen die anderen Teams zu behaupten.
Neben der guten Figur, die die Rosa Löwen auf den Courts machten, überzeugten sie mal wieder mit ihrer tollen Organisation und Verpflegung aller Spielenden und Zuschauenden. Es war wie immer sehr erfrischend und herausragend in Leipzig spielen zu dürfen!
Nach einem wirklich schlechten Start gegen die Hamburger, erzielten sie in der zweiten Begegnung gegen eins der Kölner Teams einen 5:0 Sieg. Die anderen Begegnungen entschieden sie ebenfalls für sich. So festigten sie den zweiten Tabellenplatz.

Unser letztes Team mit westlicher Beteiligung kommt ebenfalls vom Rhein und hält sich in der zweithöchsten Spielgruppe schon seit der ersten Saison – die Smash ´n´ Awe Düsseldorf.
Düsseldorf konnte sich in den beiden Rheinderbys gegen die beiden Kölner Teams behaupten. Gegen die Solero Hot Shots war es ein knapper Sieg mit 3:2, gegen die Death Drops erzielte man ein souveränes 5:0.
Zum Schluss positionierten sich die Düsseldorfer im Mittelfeld und sichern sich den dritten Platz mit 3 gewonnenen Begegnungen.
Mehr Einzelheiten zu den einzelnen Spielen könnt ihr unserer Homepage entnehmen. Wir freuen uns auf den Rückrunden-Spieltag am 12.09.2026 in Köln. Vielleicht können unserekölnischen Teams dann den Heimvorteil für sich nutzen.

